Gabelsimmeringe tauschen - so einfach + schnell wie möglich
Verfasst: Mittwoch 16. September 2026, 22:16
Habe voriges WE die Simmeringe meiner ZR750 tauschen müssen - bevorstehende Inspektion. Nach Lektüre diverser hier zu lesender Beiträge habe ich folgendes gemacht:
Motorrad am Mittelständer aufgebockt. am Lenkerhalter mit dem Hallenkran gesichert.
Bremssättel runter, am Rahmen mit Kabelbindern befestigt.
Vorderrad raus, Kotflügel runter.
Verschlusstopfen oben aufgemacht ( geringe Federvorspannung), AUF EINER SEITE alle Teile darunter inkl Federn rausgeholt und in der korrekten Reihenfolge in einen flachen Karton gelegt.
(- aus kummervoller Erfahrung nur eine Seite - falls etwas schiefgeht/ verloren geht/ fehlt/ kaputt ist hätte ich eine zweite unberührte Version zum Vergleichen)
Inbusschraube unten mit einer langen Nuss + Schlagschrauber auf 1er Stufe aufgemacht. Leider erst danach ein Ölgefäss druntergestellt.
Staubring mit kleinem Schraubenzieher rausgeholt. Sicherungsdrahtring mit ebendiesem - mit abgerundeten Kanten - vorsichtig rausgewerkt und drauf geachtet das Standrohr nach Möglichkeit nicht zu berühren.
Aussenrohr nach unten mit zwei oder drei Rucken runtergezogen. Simmering, Scheibe, Buchse bleibt am Rohr.
Untere Buchse (geschlitzt) mit den Fingernägeln aufgespreizt und aus der Eindrehung des Rohres heraus- und abgezogen, die andern Teile vom Rohr genommen, neuen Staubring , Drahtring, neuen Simmering, Scheibe, oberes Gleitlager wieder raufgeschoben (Vorsicht auf die Dichtkante des Simmerrings) , unteres Lager wieder aufs Rohr einschnappen lassen. Aussenrohr raufgeschoben.
von zwei vorhandenen Gleitlagern mit 3mm Wandstärke aus dem Maschinenbau und passendem Durchmesser zirka 70° weggeschnitten, eine Kante aufgebördelt.
Das entstehende Werkzeug soll an der Buchse und dann am Simmerring AUSSEN angreifen, um die Dichtlippe und das Standrohr nicht zu gefährden. Dann vorsichtig damit zuerst die obere Buchse, dann den Simmering mit dem grösseren Werkzeug unter stetigem Weiterdrehen des Aussenrohres mit diesem reindrücken und dann mit einem kleinen Gummihammer an der Aufbördelung fertig reinklopfen.
Dann den Drahtring mit Schraubenzieher und Fingernägeln eingebaut und doppelt kontrolliert ob er rundherum in der Nut einrastet.
Staubring mit der Hand reingedrückt.
Inbusschrauben VORSICHTIG mit dem Schlagschrauber angezogen.
Motoröl W10 eingefüllt. Verschlussstopfen mit Nuss, langer Verlängerung um ihn gerade anzusetzten, Ratsche eingedreht und festgezogen.
Vorderrad, Kotflügel, Bremssättel montiert.
Gesamtzeit 1. Seite 2, 5 Stunden mit Werkzeug anfertigen, etwa 30 -40 Minuten die zweite. Dazu noch einiges für Kran anhängen, Kaffee trinken und jausnen.
Motorrad am Mittelständer aufgebockt. am Lenkerhalter mit dem Hallenkran gesichert.
Bremssättel runter, am Rahmen mit Kabelbindern befestigt.
Vorderrad raus, Kotflügel runter.
Verschlusstopfen oben aufgemacht ( geringe Federvorspannung), AUF EINER SEITE alle Teile darunter inkl Federn rausgeholt und in der korrekten Reihenfolge in einen flachen Karton gelegt.
(- aus kummervoller Erfahrung nur eine Seite - falls etwas schiefgeht/ verloren geht/ fehlt/ kaputt ist hätte ich eine zweite unberührte Version zum Vergleichen)
Inbusschraube unten mit einer langen Nuss + Schlagschrauber auf 1er Stufe aufgemacht. Leider erst danach ein Ölgefäss druntergestellt.
Staubring mit kleinem Schraubenzieher rausgeholt. Sicherungsdrahtring mit ebendiesem - mit abgerundeten Kanten - vorsichtig rausgewerkt und drauf geachtet das Standrohr nach Möglichkeit nicht zu berühren.
Aussenrohr nach unten mit zwei oder drei Rucken runtergezogen. Simmering, Scheibe, Buchse bleibt am Rohr.
Untere Buchse (geschlitzt) mit den Fingernägeln aufgespreizt und aus der Eindrehung des Rohres heraus- und abgezogen, die andern Teile vom Rohr genommen, neuen Staubring , Drahtring, neuen Simmering, Scheibe, oberes Gleitlager wieder raufgeschoben (Vorsicht auf die Dichtkante des Simmerrings) , unteres Lager wieder aufs Rohr einschnappen lassen. Aussenrohr raufgeschoben.
von zwei vorhandenen Gleitlagern mit 3mm Wandstärke aus dem Maschinenbau und passendem Durchmesser zirka 70° weggeschnitten, eine Kante aufgebördelt.
Das entstehende Werkzeug soll an der Buchse und dann am Simmerring AUSSEN angreifen, um die Dichtlippe und das Standrohr nicht zu gefährden. Dann vorsichtig damit zuerst die obere Buchse, dann den Simmering mit dem grösseren Werkzeug unter stetigem Weiterdrehen des Aussenrohres mit diesem reindrücken und dann mit einem kleinen Gummihammer an der Aufbördelung fertig reinklopfen.
Dann den Drahtring mit Schraubenzieher und Fingernägeln eingebaut und doppelt kontrolliert ob er rundherum in der Nut einrastet.
Staubring mit der Hand reingedrückt.
Inbusschrauben VORSICHTIG mit dem Schlagschrauber angezogen.
Motoröl W10 eingefüllt. Verschlussstopfen mit Nuss, langer Verlängerung um ihn gerade anzusetzten, Ratsche eingedreht und festgezogen.
Vorderrad, Kotflügel, Bremssättel montiert.
Gesamtzeit 1. Seite 2, 5 Stunden mit Werkzeug anfertigen, etwa 30 -40 Minuten die zweite. Dazu noch einiges für Kran anhängen, Kaffee trinken und jausnen.