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aka kaputt

Vergaser unter die Deckeln geschaut

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Hans-Dieter
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Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #1 von Hans-Dieter » Samstag 22. November 2014, 20:24

Hallo Leute,

habe heute dem Vergaser eines Forummitgliedes mit einem befreundeten Schrauber unter die "BüX" geschaut.
Vorab sei eines gesagt; wenn eine Werkstatt 200€ und mehr für die Reinigung eiens Vergasers verlangt , kann ich heute diesen Preis durchaus als gerechtfertigt ansehen.
Warum. Wir haben ohne " zu schwätzen" 2 Stunden für die Zerlegung, Reinigung und Zusamenbau des Vergaser benötigt. Während der einen Arbeit, kochten die anderen Teile im Bad. Nur damit ist es nicht getan, die Teile müßen sorgfältig gespült , aus/abgeblasen und getrocknet werden. Also schon einen Arbeit, welche man nicht so im "vorbeigehen macht. Genug geschwätzt:
Vergaser kam aus einer "Standuhr", die natürlich nicht lief. Vergaser sind nicht übergelaufen was schon mal positiv war.
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Also runter mit den Deckeln und mal reingeschaut,
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soweit konnte man zufrieden sein, keine Spuren von grobem Dreck oder Rost. Das Motorrad war lange gestanden und der Sprit entweder nicht "stabilisiert" ( Castrol Fuel Safe) oder abgelassen worden. Der Verschmutzungsgrad war den 22 Jahren und der langen Standzeit angemessen.
Also ran ans Zerlegen:
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Wenn wir die Schwimmer entfernen, keine Gewalt anwenden, vorsichtig die Achsen zur Seite herausdrücken und die Schwimmer nebst Ventile mit "liebe " entnehmen und an einem sauberen Platz ablegen. Diese kleinen Metallnasen wo die SWMNV dran hängen regulieren den Schwimmerstand und verbiegen sich relativ leicht. Also Vorsicht und Gefühl vermeidet weiteren Ärger.
Leerlaufdüsen Hauptdüsen und Leerlaufgemischschrauben herausdrehen, bei den LGR mit einem gebogenen Draht die Unterlegscheibe und den O Ring herausfischen.
Achtung beim Zusammenbau. Auf die LGR komt die Feder, die Unterlegscheibe und der O Ring mit der flachen Seite zur Unterlegscheibe. Sonst werden sie nicht dicht und ziehen Falschluft.
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Die Teile ab ins Bad, derweil die Vergaser gedreht und die Membranen entfernt.
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die Membranen umstülpen, sie dünsten aus und ziehen sich wieder weitestgehend glatt.
[ img ]
Jetzt das Gehäuse ins Bad und ausgiebig auskochen, danach lange unter fließendem Wasser spülen und ausgiebigst ausblasen.
[ img ]

Jetzt kommt Polierarbeit, nein nicht die Deckel oder das Gehäuse, sondern die Sitze der Schwimmernadelventile. Dies regulieren ja die Spritzufuhr und es bilden sich in dem Sitz Ablagerungen, die den Lauf des SWNV beeinträchtigen können. Einen Q Tip mit Polierpaste rein, drehen und nach ausgiebigen ausspülen mit Bremsenreiniger sieht der Sitz wie neu aus.
[ img ]
Die Inspektion der SWNV ergab, dass diese eigentlich noch top sind und es keinen Sinn macht funktionierende Teile auszuwechseln. Was nicht heißen soll, dass in den nächsten 20 Jahren sie doch mal ausgetauscht werden sollten :mrgreen:
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Jetzt die Hauptdüsengewinde mit der Kupferbürste reinigen
[ img ]

die Leerlaufdüsen mit der Bremsenreinigermethode prüfen, so muss nach der Reinigung der Strahl aus der LLdüse kommen
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Die Schwimernadeln in den Schieber einführen, die Feder richtig herum ( Plastikteil nach unten) einführen.
[ img ]
Achtung! Die Plastiknasen müßen korrekt sitzen. Man prüft das, indem man die Feder in den Schieber drückt und mit der anderen Hand versucht die Nadel nach oben zu bewegen. Macht sie das, d.h sie rastert nach oben weg, sitzt die Kerbung des Plastikteiles nicht richtig. Läßt sich die Feder mit leichtem Druck nicht nach oben bewegen ist alles i.O.
Bei der Beurteilung der Laufbilder der Schieber kann man erkennen welcher Vergaser Probleme hatte.
[ img ]
Der rechte Schieber gehörte zu dem Vergaser, dessen LLDüse verstopft war. Das führte dazu dass der Schieber ständig hoch und runter ging um irgendwie dem Ansaugdruck nachzukommen. Ging aber nicht weil ja durch die Düse nichts kam.

Zum Abschluss ist noch zu sagen, dass es wichtig ist die Innenseiten / Laufbuchsen des Vergaserschiebers mit ein wenig WD 40 oder besser Ballsitol einzunebeln ( wenig)
die Membran mit etwas Fett in der Nut einzusetzen, die Vergaser möglichst rasch mit Benzin zu befüllen. Trotz allem kann es vorkommen, dass ein gereinigter Vergaser zuerst im Betrieb überläuft, weil sich die SWNVentile verbacken haben und nicht reagieren können. Leichtes Klopfen an das Gehäuse, oder in die Überlaufschläcuhe reinblasen kann dazu führen, dass sich die verklemmden, verklebten SWNVentile wieder lösen und ihren Dienst tun.

Bei Fragen fragen. Anregungen Verbesserungen stehe ich immer offen gegenüber. :P
Viele Grüße
Hans-Dieter
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #2 von Troubadix » Samstag 22. November 2014, 21:10

Schöner Bericht, nur schade das es durch die grossen Bilder so schlecht zu lesen ist, 800x600px reichen doch eigentlich aus...


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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #3 von Z-master » Samstag 22. November 2014, 22:35

Eine Anmerkung hätte ich noch:

Die von dir beschreibenen Plastiknasen können selbst bei korrektem Sitz (Nadel lässt sich nicht heben) mit einem Fuß direkt auf der Schieberbohrung stehen! Dies wirkt sich auf das Unterdrucksystem aus und kann das Ansprechverhalten beeinträchtigen!
Also immer darauf achten dass die Bohrung absolut frei ist!

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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #4 von Dr.Goldwing » Sonntag 23. November 2014, 08:21

Und was ist mit den O-ringen für die Benzinleitung zwischen den Vergasern?
Ich zerlege immer alles Komplett, dann kann man alles Kontollieren, und alles richtig Säubern.
Gerade bei den Älteren Moppeds, zu denen unsere Schätzchen ja leider auch schon Zählen, gehen die schon mal Kaputt.
Gruß Der Doc
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Hans-Dieter
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #5 von Hans-Dieter » Sonntag 23. November 2014, 08:39

Hey Jungs, Danke :P

Stimmt 800x600 reicht aus, geändert.

Super Idee Daniel, hatte ich so nicht auf dem Radar. Ein Blick gegen das Licht bringt Sicherheit!

Ja Dr. würde auch Sinn machen, speziell bei Rost geschädigten Vergasern. Habe ich in meine Agenda aufgenommen.
Da in naher Zukunft noch 3 Vergaser zu mir kommen, werde ich das mal ausprobieren.
Frage, kann man die O Ringe weiterverwenden oder müßen diese dann unbedingt neu?

Habe mir gerade die Explosionszeichnungen angesehen. Also ich werde diese O Ringe spruich die Benzhinleitung nicht trennen. Das bedeutet, dass ich die Vergaserbank komplett auseinanderbauen muss. Sprich ich damit riskiere die Drosselklappenwell nicht mehr dicht zu bekommen. Okay bei einem Vergaser, der so versifft ist, dass gar nix mehr geht, als letzte Massnahme. Bei einem Vergaser, welcher nur verdreckt ist, ist mir der Aufwand/Risiko zu hoch.
Viele Grüße
Hans-Dieter
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #6 von Dirty Harry » Sonntag 23. November 2014, 11:38

11 Punkte von maximal 10!

H.D. isch bin sprachlos und das will bei mir was heißen :!: :wink: :mrgreen:

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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #7 von Kawa-elch » Sonntag 23. November 2014, 14:06

richtig Harry ... Note 1 +

Top Darstellung, darf man gerne immer wieder lesen ! Danke.
Den Artikel ab in´s Zephyrpedia... :P

mach´ weiter so, Hans-Dieter....aber an den Vergaser meiner GIXX lasse ich Dich ( noch ) nicht ran. :mrgreen: :mrgreen:

ciao
Lothar
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #8 von Bernd-Hamburg » Sonntag 23. November 2014, 15:46

Sehr schöne Dokumentation !!

Ich habe dazu zwei, nee ... drei Fragen.

1. In welcher Flüssigkeit kochst du das Vegasergehäuse ?
2. Spült das Kochen nicht reichlich Dreck von außen in die Gehäuse ?
3. Warum tauscht du die Düsen nicht einfach gegen neue aus ? Eine Kleinigkeit übersehen und noch ein Ausbau ist nötig.

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Dr.Goldwing
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #9 von Dr.Goldwing » Sonntag 23. November 2014, 16:27

Hallo HD, diese O-Ringe müssen nicht immer unbedingt neu, nur wie gesagt , sind ja alle nicht mehr neu.
Beim Zusammenbau ein bisschen Silikonspray, dann flutschts auch richtig.
Und wieso Wellen undicht :?:
Die Wellen sollst du nicht ausbauen, nur ich trenne immer alle Vergaser, dann von aussen Reinigen, und dann ins Ultraschallbad.
Gruß der Doc
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #10 von Hans-Dieter » Sonntag 23. November 2014, 17:30

Bernd-Hamburg hat geschrieben:Sehr schöne Dokumentation !!

Ich habe dazu zwei, nee ... drei Fragen.

1. In welcher Flüssigkeit kochst du das Vegasergehäuse ? Kann ich Dir nicht sagen, das Gerät gehört einem Bekannten
2. Spült das Kochen nicht reichlich Dreck von außen in die Gehäuse ? Nein, denn der Vergaser wird ja von mir sehr gut aussen vorgereinigt.
3. Warum tauscht du die Düsen nicht einfach gegen neue aus ? Eine Kleinigkeit übersehen und noch ein Ausbau ist nötig.
Du hast Recht. Für mich gehe ich diesen Weg. In diesem Falle sollte kostenoptimiert gearbeitet werden. 1 LLD 3,78 plus Feder plus O Ring = 9,89€ x 4; 1 SWNV 24€ x 4 da kommt schnell was zusammen :twisted:
Viele Grüße
Hans-Dieter
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #11 von 701KM » Sonntag 23. November 2014, 18:20

da kommt schnell was zusammen


das kannst du wohl laut sagen H.D.
ich habe die prozedur gerade an einer katana batterie hinter mir (meiner). teile (alles original) summa summarum 3 scheine mit vitamin B und da waren schieber gott sei dank nicht dabei, da die membranen noch gut waren. sonst wären es nochmal freundliche 5 blatt.
ich mache dieses "alles neu" aber nur für mich. erzählst du jemandem, rechne mal mit 5 hunnis für eine vergaserüberholung, zeigt er dir einen vogel.
wer, wie z.b. du, sowas aber schon mal gemacht hat weiß, dass da razti fatzi je nach ausmaß des verschleisses locker 4-8 blatt drauf gehen können.
an meinen vergasern spare ich jedenfalls nicht, auch wenn es schmerzt, aber dann hat man wieder 10 jahre ruhe (oder länger) und hat den kopp frei für andere baustellen. :D

ich nehme im übrigen tickopur für mein ultraschallgerät und destilliertes wasser, falls es wen interessiert. :wink:

gruß
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #12 von Hans-Dieter » Donnerstag 18. Mai 2017, 17:29

ok nehmen wir mal wieder den Faden auf.

Inzwischen teile ich die Vergaser immer . Ersetze die Oringe und baue neue Inbus Schrauben ein.

[ img ] [ img ] [ img ]
Viele Grüße
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #13 von Z-master » Donnerstag 18. Mai 2017, 22:35

Anmerkung zum 1. Beitrag:
Hans-Dieter hat geschrieben:Jetzt kommt Polierarbeit, nein nicht die Deckel oder das Gehäuse, sondern die Sitze der Schwimmernadelventile. Dies regulieren ja die Spritzufuhr und es bilden sich in dem Sitz Ablagerungen, die den Lauf des SWNV beeinträchtigen können. Einen Q Tip mit Polierpaste rein, drehen und nach ausgiebigen ausspülen mit Bremsenreiniger sieht der Sitz wie neu aus.


Polierpaste OHNE SCHLEIFKÖRPER verwenden - alles ander macht feine Riefen in den Sitz!
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #14 von Hans-Dieter » Sonntag 4. Juni 2017, 11:59

warum das Rad neu erfinden, wenn man es schon hat.

Vielen Dank an den Autor für die Erklärung wie ein Vergaser wirkt.

http://www.bikerpeters.de/Startseite/Mo ... gaser.html


zum Thema Einstellen der Leerlaufgemischschrauben.

ab Werk bei 750 Zylinder 1+4 2 Umdrehungen, wir empfehlen 2 1/4; Zylinder 2+3 2,5 Umdrehungen heraus drehen

bei 1100 haben wir die gleichen Werte.

Jedoch gibt Kawasaki bei der ZRX keine Werte mehr an und verweist im WHB darauf, dass jeder Motor individuell mit den LLGR's ( Leerlaufgemischschrauben) eingestellt wurde. Bei 2 Elfern habe ich mich daran erinnert, weil sie partout nicht mit der Standard ( Duke) Einstellung laufen wollten. Eine 1/2 Umdrehung mehr an den LLGR's brachte entscheidende Besserung. Bitte jedoch mit Augenmaß an die Sache heraan gehen. Bei Serienluftfilter und Auspuffanlage geht es hier um 1/2 Umdrehungen :wink:
Viele Grüße
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #15 von Hans-Dieter » Sonntag 4. Juni 2017, 17:28

so hier mal ein Bild vom Innenleben eines Vergasers.

Wer wissen will, wie sich das alles zueinander verhält, hole sich ein Bier etwas zu knabbern und meldet sich bei seiner Frau ab. :mrgreen: 8) :lol:

Ulf Penner hat in seiner eigenen Art beschrieben wie das Gemisch eingestellt wird. Unterhaltsam und lehrreich {[]}

Lest mal den Bericht über das Tuning der ZZR 1400. {[]} {[]} :D
Dateianhänge
Wo ist was am Vergaser.JPG
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Re: Vergaser unter die Deckeln geschaut

Beitrag #16 von Bernd-Hamburg » Dienstag 6. Juni 2017, 20:46

Schöne Bilder und Tipps auch hier => http://ultraschallreinigungen.de/Willko ... lerie.html


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